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Gemeinsame Pressemitteilung von GVU, VAP und SAFE vom 24. September 2009
Berlin, Wien, Zürich, 25. September 2009. Höchst unterschiedliche Positionen, Perspektiven und Lösungsansätze existieren zu Fragen des Urheberrechtsschutzes im 21. Jahrhundert. Eben diese Vielfalt kennzeichnet auch das dritte Anti-Piracy Branchenforum "Prävention und Aufklärung" am 3. November im Hotel Berlin, Berlin. Ab 10 Uhr Standortbestimmung in großer Runde, ab 14 Uhr interaktive Fachmesse bietet die ganztägige Veranstaltung Entscheidern und Führungskräften aus den Branchen Film, Unterhaltungssoftware und Internet Service Provider, aus Strafverfolgungsbehörden und Politik eine Plattform für Debatten, Diskussionen und Informationen.

Nach einer Einführung durch den GVU-Vorstandsvorsitzenden Christian Sommer in jüngste Entwicklungen im illegalen Markt informiert Hergen Wöbken vom Institut für Strategieentwicklung anhand einer aktuellen Studie über die digitale Mentalität der Akteure im Internet sowie Urheberrecht und Geschäftsmodelle in der Internetgesellschaft. Auf dem anschließenden Panel treffen kontroverse Standpunkte aufeinander. Moderiert von Gunnar Lott von IDG Entertainment diskutieren GVU-Geschäftsführer Dr. Matthias Leonardy, Klaus Jansen vom Bund deutscher Kriminalbeamter, Emanuel Meyer vom schweizerischen Institut für Geistiges Eigentum, Martin Moszkowicz von Constantin Film, Lars Sobiraj von Gulli:News und Oliver Süme vom Verband der Internetwirtschaft (eco) die Frage: "(Selbst-) Justiz - Kooperationsmodelle - Flatrate: Ist der Kultur- und Kreativwirtschaft im Kampf gegen Internetpiraterie überhaupt noch zu helfen?" Weitere Podiumsteilnehmer aus Games-Branche, Justiz und Verbraucher- und Datenschutz sind angefragt.

Am Nachmittag präsentieren internationale Unternehmen aktuelle technische Lösungen gegen die illegale Verwertung von urheberrechtlich geschützten Werken. Im großen Forum stellen die Experten ihre Ansätze in knackigen Kurzreferaten vor. Im interaktiven Ausstellerbereich besteht die Möglichkeit für vertiefende Gespräche. Während Civolution, Sony DADC, die CoPeerRight Agency, Ipoque, Opsec Security, mbargo und die Logistep AG aktuelle Technologien zum Schutz von Filmen und Games für Rechteinhaber vorstellen, richten sich die Lösungen von Vedicis und DtecNet gegen überproportionalen Bandbreitenverbrauch durch illegale Up- und Downloads an Internet Service Provider. Die endgültigen Entscheidungen von weiteren angefragten Anbietern stehen noch aus. Nach Ende des offiziellen Programms um 16:45 Uhr klingt das diesjährige Branchenforum mit einem "Get together" in den Tagungsräumen aus.

Änderungen im Programm werden bei Zusage weiterer Referenten und Aussteller bekannt gegeben. Für Führungskräfte aus Unternehmen und Verbänden der Film-, Unterhaltungssoftware und ISP-Wirtschaft sowie Staatsanwälte, Polizei- und Zollbeamte besteht noch die Möglichkeit zur Anmeldung unter vap1@aon.at.



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