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Pressemitteilung der GVU vom 29. Januar 2013
Berlin, 29. Januar 2013. Das Bundeskriminalamt (BKA) und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnen Verbraucher vor einer neuen Variante des so genannten "GVU-Trojaner", der infizierte Rechner von Internetnutzern sperrt und eine Meldung mit dem Logo der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e. V. (GVU) und des BSI auf dem Bildschirm generiert. Diese Meldung enthält in der neuen Variante zusätzlich das Foto eines Mädchens, das vom BKA als jugendpornografische Darstellung eingeordnet wird. Der zentrale Vorwurf in dieser Meldung lautet, dass "die Wiedergabe von pornografischen Inhalten mit Minderjährigen festgestellt" worden sei. Dies geht aus einer aktuellen Pressemitteilung von BKA und BSI hervor.

Die GVU kommentiert die neue Variante: "Seit diese Ransomware mit der missbräuchlichen Verwendung des GVU-Logos erstmals im März 2012 im Internet aufgetaucht ist, wurden die Betroffenen schon auf unterschiedlichsten Wegen dazu gedrängt, 50,-, 100,- oder sogar 1.000, Euro für die angebliche Entsperrung ihres Rechners zu zahlen. Diese neueste Version offenbart nun, dass denjenigen, die diese Schadsoftware in Umlauf bringen, offenbar jedes Mittel recht ist. Diese neue Entwicklung zeugt von einer ungeheuren Skrupellosigkeit dieser Kriminellen gegenüber allen Betroffenen."

Die GVU rät dringend von einer Zahlung des geforderten Geldbetrags ab. Auf ihrer Webseite www.gvu.de hat die Organisation unter "GVU aktuell" einige Tipps und Hilfestellungen für diejenigen zusammengestellt, deren Rechner infiziert sind.



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