Klaus Jansen
Bundesvorsitzender Bund Deutscher Kriminalbeamter
Der verheiratete Vater von 3 Kindern sieht bereits auf eine über 30jährige
Polizeilaufbahn zurück, die ihn von der Hamburger Landespolizei zum BKA führte, wo er u. a. in der Rauschgiftbekämpfung, als BKA-Verbindungsbeamter in den USA sowie der Bekämpfung politisch motivierter Ausländerkriminalität kriminalpolizeiliche Erfahrungen sammelte. Insbesondere aufgrund seiner mehrjährigen Tätigkeit in der Extremismus- und Terrorbekämpfung gilt Klaus Jansen als ausgewiesener Terrorismus-Experte.
Mit dem Eintritt 1978 in den Bund Deutscher Kriminalbeamter begann auch sein
gewerkschaftlicher Werdegang.
Im Jahr 2000 wurde Klaus Jansen als leitendes Mitglied in den Vorstand der CESP (Conseil Europeen des Syndicats de Police) der europäischen Polizei-Dachgewerkschaft mit ca. 230.000 Mitglieder gewählt.
Der Bund Deutscher Kriminalbeamter wird nunmehr seit November 2003 von Klaus Jansen als Bundesvorsitzenden geführt. Auf dem diesjährigen Bundesdelegiertentage in Suhl, Thüringen wurde er für weitere 4 Jahre in seinem Amt bestätigt.
Aktuelle und zukünftige Themenschwerpunkte seiner Arbeit sieht Klaus Jansen in:
1. "Web-Patrol" - Der Weg zu sicherem Internet
Ein Projekt des DFK, Plattform für Freiwillige Selbstkontrolle des Internets, Projektleitung Klaus Jansen
2. Bildungsoffensive Kripo 2.0
Die Entwicklungen im materiellen und formellen Recht haben sich in den letzten 10 -15 Jahren geradezu überschlagen. Insbesondere die Weiterentwicklungen in der Kommunikationstechnik haben unter anderem im § 100a-i StPO zu einer Flut von Rechtsvorschriften verholfen, die fast schon eines Halbjuristen bedürfen, um in der Einsatzsituation und in komplexen Ermittlungslagen oft unter Zeitdruck das Richtige, das rechtlich Richtige und Zulässige machen zu können. Parallel dazu lief eine Revolution im Bereich der Kriminaltechnik, deren Spitze des Eisberges die DNA-Analyse ist.
3. Kinderschutz / RISKID
Gewalt gegen Kinder erkennen und verhindern / Risikokinderdatei
In einem bundesweit einmaligen, unter Datenschutzgesichtspunkten unbedenklichen Projekt dokumentieren Duisburger Kinder-, Jugend- und Klinikärzte mögliche Gefährdungen von Kindern in der Datenbank RISKID. Die RISKID dient dem ärztlichen Informationsaustausch und soll die Behandlung von Kindern verbessern, bei denen ärztlicherseits ein Risiko einer körperlichen oder psychischen Misshandlung oder einer Gefährdung durch Vernachlässigung und Überforderung der Bezugsperson besteht.
